Die Sonderausstellung zum Maler Carl Otto Müller (1901–1970) ist derzeit noch bis zum 27. September 2026 im Informationszentrum Naturpark Altmühltal zu sehen. Im Oktober wandert sie weiter nach Kipfenberg, wo sie im Römer- und Bajuwaren Museum erneut präsentiert wird. Ein besonderer Höhepunkt ist dort ein Festakt anlässlich des 125. Geburtstags des Künstlers.
Die Wanderausstellung ist im Rahmen des LEADER-Kooperationsprojekts „Carl Otto Müller im Altmühltal – Werk, Wege, Wirkung“ entstanden. Beteiligt sind die beiden LAGen Altmühl-Jura und Altmühl-Donau, der Bezirk Oberbayern, die Herbert-Geiger-Stiftung, der Landkreis Eichstätt und der Markt Kipfenberg. Das Projekt widmet sich dem umfangreichen Schaffen des Malers, der in Kipfenberg-Grösdorf seine Heimat fand und dessen künstlerisches Werk in besonderer Weise von der Verbindung zwischen internationaler Kunstwelt und regionaler Verbundenheit geprägt ist.
Mit der Sonderausstellung soll Carl Otto Müller wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt und sein künstlerisches Schaffen an wechselnden Orten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zugleich bildet die Ausstellung nur einen ersten Schritt innerhalb des Förderprojekts: In Kürze werden 125 Werke Müllers kunsthistorisch bearbeitet und eingeordnet. Auf dieser Grundlage sollen die ausgewählten Werke dauerhaft in einer erweiterbaren Online-Galerie präsentiert und damit auch unabhängig von einer stationären Ausstellung für Interessierte zugänglich gemacht werden.
Damit verbindet das Projekt Ausstellung, wissenschaftliche Aufarbeitung und digitale Vermittlung – und schafft eine nachhaltige Grundlage dafür, Carl Otto Müllers Werk als bedeutenden Teil der regionalen Kunst- und Kulturgeschichte zu bewahren und über die Region hinaus sichtbar zu machen.
Die Wanderausstellung steht interessierten Einrichtungen der Region ab Herbst 2027 zur Präsentation zur Verfügung. Bei Interesse kann man sich an Projektleiterin Melanie Veit vom Informationszentrum Naturpark Altmühltal wenden.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
