LAG-Mitgliederversammlung 2020

v. l.: Bernhard Sammiller, Maria Weber, Richard Mittl, Lena Deffner, Andreas Birzer, Benedikt Bauer

Am Dienstag, 20. Oktober 2020 haben sich trotz der aktuellen Umstände zahlreiche LAG-Mitglieder im Schernfelder Hof in Schernfeld versammelt, um die jährliche Mitgliederversammlung abzuhalten, selbstverständlich unter Einhaltung von Abständen und Hygieneregeln. Neben einem Jahresrückblick und der Bekanntmachung von Neuerungen für das Jahr 2021, standen in diesem Jahr auch die Neuwahl des Vorstands und die Bestellung des Lenkungsausschusses auf der Tagesordnung.

Folgende Zusammensetzung hat die Vorstandswahl ergeben: Die Funktion des 1. Vorsitzenden wird weiterhin Andreas Birzer (Adelschlag) übernehmen. Auch dessen Stellvertreter Richard Mittl (Mörnsheim) behält sein Amt. Das Amt des Kassiers wird - ebenfalls unverändert - von Robert Husterer (Wellheim) bekleidet. Die bisherigen Beisitzer Bernhard Sammiller (Pförring), Ludwig Mayinger (Schernfeld) und Andreas Steppberger (Eichstätt) schieden durch die Kommunalwahl im Frühjahr aus ihren Ämtern aus. Als neue Beisitzer wurden gewählt: Maria Weber (Stammham), Benedikt Bauer (Buxheim) und Josef Grienberger (Eichstätt).

Die Funktion der Kassenprüfer haben in Zukunft Roland Sammüller (Hitzhofen) und Rainer Stingl (Großmehring) inne. Letzterer ersetzt den bisherigen Kassenprüfer Wolfgang Wechsler (Pollenfeld).

Im Lenkungsausschuss gibt es zwei Neubesetzungen: Vertreter für das Themenfeld Umwelt- und Naturschutz wird in Zukunft der Bund Naturschutz (Kreisgruppe Eichstätt) sein. Bisher erfüllte Johann Beck diese Funktion. Die zweite Neubesetzung betrifft den Themenbereich Energie. Hier tritt Dr. Bernd Weber an die Stelle von Alfons Kruck. Des Weiteren wurde mit Bernhard Sammiller (stellvertretender Landrat, Landkreis Eichstätt) ein weiterer öffentlicher Vertreter in den Lenkungsausschuss bestellt.

Der Jahresrückblick hat gezeigt, dass im Jahr 2020 - verglichen mit den Vorjahren - relativ wenige Projekte entwickelt und realisiert wurden. Hierfür verantwortlich sind neben den außergewöhnlichen Corona-Umständen u. a. auch die Kommunalwahlen und die damit verbundenen Neubesetzungen der Bürgermeisterämter (9 von 19). Um auch die neuen Bürgermeister trotz aller Herausforderungen für das Thema LEADER und Regionalentwicklung zu sensibilisieren, fanden dieses Jahr mehrere Einzelgespräche zwischen LAG-Management und Bürgermeistern statt. Auch in Gemeinderatssitzungen war die LAG zu Gast, um über ihre Arbeit und LEADER zu informieren.

Im Hinblick auf das kommende Jahr bleibt es ein wichtiges Unterfangen weiter auf die Kommunen zuzugehen und das Förderprogramm bekannt zu machen. Um die restlichen, noch zur Verfügung stehenden Mittel (voraussichtlich rund 300.000 Euro) bis Jahresende möglichst flexibel einsetzen zu können, wurde auf der Mitgliederversammlung der Beschluss gefasst, diese zielübergreifend einzusetzen, ohne die festgelegte prozentuale Aufteilung des Budgets berücksichtigen zu müssen. Ab Januar 2021 werden die Budgets der einzelnen LAGs in einen bayernweiten Topf zusammengeführt. Die Projektauswahl ist dann nur noch unter Vorbehalt möglich. 

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