LAG-Mitgliederversammlung 2021

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Mittwoch, 03. November 2021

Am 26. Oktober 2021 fand in der Nibelungenhalle in Großmehring die ordentliche Mitgliederversammlung der LAG Altmühl-Donau statt.

Vorstandsvorsitzender Andreas Birzer begrüßte die Anwesenden und gab zunächst einen Überblick über das vergangene Jahr und die diesjährigen Inhalte der Vorstandssitzungen. Es folgte der Bericht des Schatzmeisters Robert Husterer und des Kassenprüfers Rainer Stingl. Im Anschluss informierte die LAG-Managerin Susanne Unger über die Fortschreibung des Aktionsplans bezüglich der Themen Prozess- und Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Projektumsetzung und Kooperations- und Netzwerkmanagement. Im Jahresrückblick wurde unter anderem eingegangen auf die Beschlussfassungen der neuen LAG-Mitgliedskommunen Gaimersheim, Lenting und Wettstetten, den LEADER-Auftritt bei der Landesgartenschau in Ingolstadt sowie die Vorbereitung auf die kommenden LEADER-Förderperiode 2023-2027. Das Hauptaugenmerk der neuen Förderperiode und der neuen Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) soll auf Resilienz beruhen, weshalb im Vorfeld bereits drei Schulungen zur Thematik stattfanden. Abschließend präsentierte die Geschäftsführerin die insgesamt sehr positiv ausgefallenen Ergebnisse der Abschlussevaluierung, welche in Form einer Befragung von Mitgliedern und Projektträgern durchgeführt wurde. Defizite konnten bei der Beteiligung von Jugendlichen und Kirche und im Bereich Klimaschutz und dem zu gering bespielten vierten Entwicklungsziel „Energie“ festgestellt werden. Sowohl die Verbesserung des Beteiligungsprozess als auch die Anpassung der Handlungs- und Entwicklungsziele sollen in der Vorbereitung auf die neue LEADER-Förderperiode eine zentrale Rolle spielen.

LEADER-Koordinatorin Agnes Stiglmaier gab einen Einblick zum aktuellen Stand der jetzigen Förderperiode, den Zeitplan sowie einen Ausblick auf die kommende Förderphase und die damit verbundenen Anforderungen an eine LAG. Dabei betonte Sie außerdem die wachsende Relevanz des Themas Resilienz mit den fünf grundsätzlichen Herausforderungen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, Ressourcenschutz und Artenvielfalt, Sicherung der Daseinsvorsorge, Regionale Wertschöpfung und Sozialer Zusammenhalt.  

Anschließend ging Herr Schnürer, der den Prozess der LES-Erstellung mit seinem Büro Schnürer & Company GmbH begleiten wird, genauer auf den aktuellen Sachstand der LES-Erstellung ein. In den kommenden Monaten soll mithilfe unterschiedliche Beteiligungsprozesse eine Verwundbarkeitseinschätzung der Region in den fünf oben genannten Themenfeldern durch Gegenüberstellung vorhandener Resilienzansätze durchgeführt werden. Um den Resilienzgedanken in die neue LES zu integrieren, wird hierfür zunächst evaluiert, inwiefern LEADER bereits in der letzten Förderperiode zur Stärkung der Anpassungsfähigkeit der Region beigetragen hat. Durch die Auseinandersetzung mit der Thematik Resilienz im Allgemeinen und regionsspezifisch, soll die Bevölkerung sensibilisiert werden. Infolgedessen können gebietsspezifische Handlungsbedarfe herausgearbeitet und zielführende Schwerpunkte für die einzelnen Entwicklungs- und Handlungsziele formuliert werden. Bis Juni 2022 soll die neue Lokale Entwicklungsstrategie stehen, mit der sich die LAG erneut für die LEADER-Förderperiode 2023-2027 bewerben möchte. Zum Ende richtete Frau Unger nochmals einen Appell an alle Anwesenden zur aktiven Mitgestaltung und Mitarbeit an dem neuen Strategiekonzept, um für die kommenden Jahre und Herausforderungen gut gewappnet und „resilient“ zu sein.

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