TATORT INNENORT in Pförring

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Zum vierten Mal trafen sich Bürgermeister, Gemeinderäte, Verwaltungsmitarbeiter und interessierte Bürger zur Veranstaltungsreihe „TATORT INNENORT“. Diesmaliger Veranstaltungsort war der Markt Pförring, die östlichste der 19 LAG-Mitgliedskommunen.

Der gastgebende Bürgermeister Bernhard Sammiller führte ins Thema ein. Er skizzierte die Entwicklungen in Pförring der letzten Jahre und schilderte seine Erfahrungen und Einschätzungen in Bezug auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen bei der Innenortsentwicklung. Im Rahmen eines Ortsrundgangs präsentierte er über die Städtebauförderung umgesetzte Maßnahmen, wie z. B. die Neugestaltung des Marktplatzes.

Einen weiteren Programmpunkt des Ortsrundgangs stellte die Besichtigung des Vereinspavillons Pförring dar. Maria Botz, Leiterin des Technischen Bauamts der VG Pförring, und Bauleiter Karl-Heinz Kraft berichteten über die Entwicklungsgeschichte des LEADER-Projekts, das im Mai vergangenen Jahres eingeweiht wurde. „Der Vereinspavillon dient der Bewirtung bei öffentlichen Festen und Veranstaltungen und fügt sich unauffällig in die innerörtliche Grünanlage „Ungergarten“ ein. An dessen Bau waren zahlreiche Vereine beteiligt. Der Vereinspavillon ist als echtes Gemeinschaftsprojekt zu bezeichnen“, erklärten die beiden.

Neben dem Einblick in die konkreten Beispiele vor Ort erhielten die Teilnehmer auch theoretische Impulse. Die planerische Seite der Innenortsentwicklung erläuterte Dr. Hans-Peter Dürsch vom DIS Dürsch Institut für Stadtentwicklung, der mit seinem Büro und zwei weiteren Fachplanern für die Erstellung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) in Pförring beauftragt ist. Dürsch zeigte die verschiedenen Methoden der Bürgerbeteiligung auf, die in Pförring bisher Anwendung fanden und umriss die bis dato wichtigsten Erkenntnisse.

Ein Fachvortrag von Achim Gebhardt von der CIMA Beratung und Management GmbH aus München rundete die Veranstaltung ab. Gebhardt beleuchtete die kommunalen Möglichkeiten im Umgang mit (Haus-)Eigentümern und brachte zahlreiche Beispiele aus seiner Beratungstätigkeit mit, wie z. B. aus der mittelfränkischen Region Hesselberg im Landkreis Ansbach. Mit einer lebhaften Diskussionsrunde endete „TATORT INNENORT 4.0“.

Das Themenfeld „(Innen-)Ortsentwicklung“ ist eines von vier Entwicklungszielen der LAG Altmühl-Donau. Mit den Veranstaltungen soll das Thema stärker ins Bewusstsein gerückt werden und es werden Impulse und Ideen für die Mitgliedskommunen gegeben. Die nächste Ausgabe von „TATORT INNENORT“ findet voraussichtlich im Herbst 2019 statt.

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